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Buddha und die Tiere

Für Kinder ist es meistens das Normalste auf der Welt, Tiere gern zu haben. Viele wünschen sich ein Haustier, das sie versorgen können. Wenn ihr einen Hund habt, dann wisst ihr, was für ein treuer Begleiter er sein kann. Oder wenn ihr eine Katze habt, wisst ihr, wie schön es ist, wenn sie sich einem auf den Schoß legt und uns zeigt, dass sie sich wohl mit uns fühlt. Tiere haben wie wir Gefühle. Sie haben Angst, wenn sie bedroht werden, freuen sich, wenn sie Freunde gefunden haben, sind glücklich, wenn sie sich sicher und gut aufgenommen fühlen. Natürlich sind sie auch traurig, wenn ihnen etwas Schlimmes passiert.

Der  Buddha hat erklärt, dass Angst das häufigste Gefühl in der Tierwelt ist. Wenn wir überlegen, wie wilde Tiere leben, dann leuchtet das sofort ein: Größere und stärkere Tiere fressen schwächere Tiere. Insekten können zertreten werden, Vögel können im Winter erfrieren, Fische können in Netzen gefangen werden. Euch fallen sicher viele Beispiele ein, wie Tiere ständig in Gefahr leben und deshalb voller Furcht sind.
Tiere haben auch einen Geist, mit dem sie nachdenken und etwas verstehen  können. Leider sind sie so sehr mit ihrer Angst beschäftigt, dass sich alle Gedanken nur darum drehen, wo und wie sie sich verstecken könnten, oder wo sie als Nächstes etwas zu fressen bekommen oder wie sie ihre Kinder beschützen können. Sie haben nie Zeit, über etwas anderes nachzudenken. Sie sind so sehr daran gewöhnt, dass Denken nur bedeutet: wie schütze ich mich und wie bekomme ich etwas zu fressen, dass sie nie gelernt haben, auch über andere Dinge nachzudenken. Wenn sie gut versorgt und beschützt als Haustier leben, schlafen sie dann lieber.

Sie kommen nicht auf die Idee, dass sie mit ihrem Verstand und ihren Fähigkeiten etwas anfangen könnten. Da geht es uns Menschen wirklich viel besser! Wir wissen, dass man nicht nur essen, schlafen und sich schützen kann, sondern auch über wichtige Dinge nachdenken, wie zum Beispiel: warum bin ich auf der Welt? Oder: Warum gibt es Tag und  Nacht?, oder: Warum gibt es verschiedene Tierarten und warum gibt es  überhaupt Menschen?

Weil die Tiere aber Gefühle haben wie wir auch, sollten wir versuchen, ihnen zu helfen. Wir können mithelfen, dass seltene Tiere nicht ausgerottet  werden, nur weil sie ein kostbares Fell haben.

Wir können zum Beispiel in der Schule wünschen, über bedrohte Tierarten zu  sprechen, damit alle Kinder erfahren, wie wenige Exemplare es von  manchen Tieren nur noch gibt. Wir können mit unseren Eltern darüber  reden, wie schrecklich es ist, dass zum Beispiel Elefanten gejagt und  getötet werden, nur weil Wilderer ihre Stoßzähne wegen des Elfenbeins  bekommen wollen.

Natürlich sollten wir unbedingt vermeiden, selber Tiere zu töten. Auch kleinste Tiere wie Ameisen, Mücken, Käfer und Würmer wollen zufrieden und ohne Schmerzen leben, genauso wie wir.

Es ist eine gute Tat, wenn wir das Leben von Tieren schonen oder sogar retten. Anstatt eine Fliege totzuschlagen können wir sie mit einem Blatt Papier aus dem Fenster “wedeln”.

Sandor zum Beispiel liebt Fische. Wie das bei ihm war, als er merkte, dass Angeln keine gute  Handlung ist, hat er für euch erzählt:

Hier geht's zu Sandors Geschichte....

Die Zen-Priesterin (und Franziskanernonne) Theresia Rehberger liebte schon als Kind die Tiere. Wie sie es geschafft hat Leiterin einer Tierschutzstelle zu werden und das ganze Jahr zusammen mit Tieren in einem Meditationszentrum in der Schweiz zu leben, erfahrt ihr in einem Interview, das sie Ursula Richard gegeben hat.

Hier geht´s zum Interview

 

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